Schwarzes Brett
Datenschutzerklärung der App
Diese Erklärung informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten in der App „Schwarzes Brett Dienstplan“ und den zugehörigen Diensten.
1. Anbieter und Verantwortlicher für eigene Verarbeitungen
Jason FrankIsaak-Winkler-Weg 15
49477 Ibbenbüren
Deutschland
E-Mail: Jel.Support@jellyfishcloud.de
Telefon: +49 160 91976364
„JEL.Apps“ ist die verwendete Projekt- und Markenbezeichnung.
2. Geltungsbereich und Rollen
Nutzt ein Unternehmen oder eine andere Organisation „Schwarzes Brett Dienstplan“ für Beschäftigtendaten, entscheidet grundsätzlich diese Organisation über Zweck und Mittel der betrieblichen Verarbeitung. Sie ist insbesondere für Rechtsgrundlagen, Informationspflichten, Beteiligungsrechte, Rollen und zulässige Aufbewahrungsfristen verantwortlich. Jason Frank verarbeitet diese Daten als Anbieter grundsätzlich in ihrem Auftrag.
Dies kann auch Konto- und Authentifizierungsdaten betreffen, wenn das Konto ausschließlich für die Arbeitgeberorganisation benötigt wird. Nur soweit Jason Frank Daten für eigene Zwecke verarbeitet – etwa für eigene Vertrags- und Abonnementverwaltung, eigene gesetzliche Pflichten, eigenen Support oder eigenständig festgelegte Sicherheitsmaßnahmen – ist Jason Frank insoweit selbst verantwortlich. Betroffenenanfragen zu betrieblichen Daten können an die jeweilige Organisation weitergeleitet werden.
3. Konto, Anmeldung und Sicherheit
Bei einer neuen Registrierung werden Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Passwort benötigt; eine Mobilfunknummer ist dafür nicht erforderlich. Die E-Mail-Adresse wird bestätigt. Danach ist ein zweiter Faktor erforderlich: entweder über eine Authenticator-App oder per SMS. Für SMS-MFA wird eine Mobilfunknummer verarbeitet. E-Mail-Adresse und Kontaktnummer können später getrennt ergänzt und bestätigt werden. Eine für SMS-MFA gespeicherte Nummer ist nicht automatisch dieselbe wie eine Telefonnummer, die bei älteren Konten als Anmeldekennung verwendet wird. Bestehende Konten können weiterhin ausdrücklich den Telefonzugang nutzen.
Für Kontoerstellung, Anmeldung, Bestätigung, Wiederherstellung und Zwei-Faktor-Authentifizierung verarbeiten wir außerdem interne Benutzer-ID, Authentifizierungs- und Sitzungsdaten, Bestätigungsstatus sowie Sicherheitsereignisse. Sitzungsdaten werden verschlüsselt im sicheren Speicher des Geräts abgelegt. Der Versand von Konto- und Sicherheits-E-Mails erfolgt derzeit über einen Supabase-Auth-Hook und die Twilio Email API. Dabei werden die Empfängeradresse, der Betreff und der Nachrichteninhalt einschließlich eines gegebenenfalls enthaltenen Bestätigungs- oder Wiederherstellungslinks an Twilio übermittelt. Twilio wird außerdem für SMS eingesetzt. Eine Apple- oder Google-Anmeldung ist im aktuellen App-Client nicht aktiv.
Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme prüft Supabase Auth eingegebene Passwörter mit der Pwned Passwords API von Have I Been Pwned (HIBP), um die Verwendung bekanntermaßen kompromittierter Passwörter zu verhindern. Dafür wird ein SHA-1-Hash gebildet und nur dessen erster Abschnitt aus fünf Zeichen (Hash-Präfix) an HIBP übermittelt. HIBP liefert die Hash-Endungen zu diesem Präfix zurück; Supabase prüft selbst, ob die verbleibende Hash-Endung darunter ist. Das vollständige Passwort und der vollständige Hash werden nicht an HIBP gesendet.
Bei rein betrieblicher Nutzung bestimmt die verantwortliche Organisation die Rechtsgrundlage für die erforderlichen Konto- und Authentifizierungsdaten. Für eigene Sicherheits- und Missbrauchsschutzmaßnahmen kann Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gelten.
4. Gruppen und betriebliche Funktionen
Gruppen, Rollen und Dienstpläne
Verarbeitet werden Gruppen- und Standortangaben, Mitgliedschaften, Rollen, Berechtigungen, Dienstpläne, Schichten, Pausen, Status, Notizen, Veröffentlichungs- und Änderungszeitpunkte sowie Tausch- und Vertretungsvorgänge. Bei geplanten Schichten werden Pausendauer und der unbezahlte Anteil getrennt gespeichert. Die derzeitige Auswahl lautet „bezahlt“ oder „unbezahlt“. Dienstplanvorlagen können diese Pausenangaben übernehmen. Dies ermöglicht Teamverwaltung und Dienstplanung. Bei betrieblicher Nutzung legt die Organisation die Rechtsgrundlage fest; in Deutschland können abhängig vom Einsatz insbesondere § 26 BDSG, arbeitsrechtliche Pflichten und Kollektivvereinbarungen relevant sein. Freitextfelder dürfen nicht für unnötige Gesundheitsdaten oder andere besonders sensible Angaben verwendet werden.
Austritt, Rollenwechsel und Gruppenabschluss
Für einen Chefwechsel können Anfrage, anfragende und nachfolgende Person, Status und Zeitpunkte verarbeitet werden. Der Wechsel wird erst nach Annahme durch die vorgesehene Nachfolge wirksam. Bei einem Gruppenaustritt können außerdem Austrittsdaten mit Vor- und Nachnamen, offene Schichtvakanzen und Einträge im Gruppen-Lifecycle-Audit gespeichert werden. Der Zugang zur aktiven Gruppe endet mit dem Austritt; betriebliche Arbeits-, Lohn- und Auditnachweise können nach den von der Organisation festgelegten Fristen erhalten bleiben. Ein neutraler Push kann über eine Chef-Übergabe informieren.
Das Schließen einer Gruppe beendet zunächst deren aktive Nutzung. Ein zuständiger Chef kann anschließend gesonderten Zugriff auf das Gruppenarchiv erhalten. Für einen Export erstellt der Server einen geschützten Snapshot, der eine Stunde abrufbar ist. Die App kann daraus vorübergehend eine ZIP-Datei mit JSON-, CSV- und PDF-Übersichten sowie Prüfsummen erzeugen und das Teilen-Menü des Betriebssystems öffnen. Der Export kann Gruppen-, Personen- und Austrittsdaten, Arbeitszeiten, Stundenlöhne, Auditdaten, Dienstpläne, neutrale Abwesenheiten sowie Tausch-, Rollen- und Fristenhistorien enthalten. Private Krankheitsklassifikationen, Zugangsdaten, Join-Codes, QR-Geheimnisse, Push-Tokens, Geburtstage, allgemeine Mitteilungen und Vorlagen sind nicht enthalten; betriebliche Freitexte können dennoch personenbezogene Angaben enthalten.
Die App entfernt ihre temporären Exportdateien nach dem Export. Eine Kopie, die über das Betriebssystem oder eine von dir gewählte Teilen-App weitergegeben wird, kann dort fortbestehen; wir können deren Löschung nicht bestätigen. Der Export ist deshalb keine vollständige Sicherung aller App-Daten. Vor der endgültigen Bereinigung eines Gruppenarchivs muss eine externe Sicherung ausdrücklich bestätigt werden. Ohne bestätigte Sicherung bleibt das Archiv erhalten.
Arbeitszeiterfassung
Bei aktivierter QR-Funktion werden Gruppen- und Benutzer-ID sowie Ein- und Ausstempelzeitpunkte verarbeitet. Während einer offenen Arbeitszeiterfassung kann die beschäftigte Person eine Pause starten und beenden. Gespeichert werden der Startzeitpunkt einer gerade laufenden Pause, die aufsummierte Pausendauer in Sekunden und gegebenenfalls der Zeitpunkt, zu dem eine berechtigte Teamleitung eine Überschreitung quittiert hat. Beim Beenden wird die seit dem Start verstrichene Zeit zur Gesamtdauer addiert; ein eigener Endzeitpunkt jeder beendeten Pause wird nicht gespeichert. Wird während einer laufenden Pause ausdrücklich ausgestempelt, wird die bis dahin verstrichene Zeit ebenfalls zur Gesamtdauer addiert und der laufende Pausenstart geschlossen. Die Quittierung speichert den Zeitpunkt; eine separate Identität der quittierenden Person wird dabei nicht zusätzlich erfasst. Die tatsächliche Pausendauer wird im Team-Dashboard getrennt von der erfassten Anwesenheitszeit angezeigt. Der Zugriff auf Teamübersicht und Quittierung unterliegt den bestehenden Rollen- und erneuten Authentifizierungsprüfungen.
Eine überschrittene Pause führt nur zu einem Hinweis. Sie beendet die Pause nicht automatisch und kürzt weder die erfasste Arbeitszeit noch die Lohnberechnung. Arbeitszeit- und Pausendaten dienen der Arbeitszeitübersicht und können entsprechend den aktivierten Funktionen zusammen mit Dienstplänen, Abwesenheiten und Stundenlohn für eine Bruttolohnschätzung verwendet werden. Geplante Schichten werden dabei nicht als tatsächlich geleistete Arbeitszeit gezählt. Die Kamera wird nach Systemfreigabe nur zum Scannen des QR-Codes verwendet; Bilder werden dabei nicht hochgeladen oder dauerhaft gespeichert. Die App fordert dafür keine Standort-, Mikrofon- oder Fotobibliotheksberechtigung an.
Rechtsgrundlage und Aufbewahrung bestimmt die einsetzende Organisation nach dem anwendbaren Arbeitsrecht. Erforderliche Beteiligungsrechte, insbesondere eines Betriebsrats, sind von der Organisation zu beachten.
Lohnschätzung
Bei aktivierter Lohnfunktion können Stundenlohn, Gültigkeitszeitraum, Arbeitsminuten, Pausen, Abrechnungszeiträume, Schätzbeträge, Korrekturgründe und Änderungszeitpunkte verarbeitet werden. Die Anzeige ist eine unverbindliche Bruttolohnschätzung und keine rechtsverbindliche Lohnabrechnung. Die Organisation bestimmt Rechtsgrundlage und zulässige Aufbewahrung.
5. Abwesenheiten und Krankheitsangaben
Für Abwesenheiten werden Person, Gruppe, Zeitraum, Status, zuständige Personen und Zeitpunkte verarbeitet. Im allgemeinen Dienstplan wird unabhängig vom Grund nur „Abwesend“ beziehungsweise „Nicht verfügbar“ angezeigt.
Ein getrennter privater Datensatz kann die Klassifikation „krank“ enthalten. Diese Angabe ist ein Gesundheitsdatum nach Art. 9 DSGVO. Zugriff haben nur die betroffene Person, die Gruppenleitung und einzeln ausdrücklich berechtigte Personen; eine Vertrauensrolle erhält nicht automatisch Zugriff. Bei einer Krankmeldung werden kein Freitext zum Krankheitsgrund und keine Diagnose erhoben.
Die einsetzende Organisation muss die erforderliche Rechtsgrundlage, eine zulässige Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO, Zugriffsrollen und Löschfrist festlegen und bestätigen. Für neue Einstellungen ist 30 Tage ab Ende der Abwesenheit der Ausgangswert. Eine längere Frist erfordert einen dokumentierten Zweck; bereits bestehende längere Einstellungen werden nicht automatisch verkürzt. Die festgelegte Frist und ihre Bestätigung werden protokolliert. Die automatische Löschung der privaten Krankheitsklassifikation bleibt aktiv. Nach Ablauf der bestätigten Frist wird diese Klassifikation gelöscht; eine neutrale Abwesenheit kann für eine rechtmäßig benötigte Dienstplanhistorie bestehen bleiben.
6. Mitteilungen, Push und Geburtstage
Für Gruppenmitteilungen werden Autor, Titel, Inhalt, Gruppe, Status, Ablaufzeitpunkt, Änderungszeitpunkte und Lesestatus verarbeitet. Für Push-Mitteilungen werden Installations-ID, Benutzer-ID, FCM-Token, Plattform, Sprache, Zeitstempel und technische Zustellinformationen verarbeitet. Push kann etwa bei veröffentlichten Dienstplänen, Tauschanfragen sowie Urlaubs- und Krankmeldungen ausgelöst werden.
Für die vorgesehene Check-out-Erinnerung prüft eine geplante Supabase-Aufgabe, ob eine Person 15 Minuten nach dem Ende einer passenden veröffentlichten Schicht noch eingestempelt ist. Dann wird höchstens eine Erinnerung je Arbeitszeitdatensatz vorbereitet. Vor der Zustellung wird erneut geprüft, ob der Arbeitszeiteintrag noch offen ist und die Person weiterhin Empfängerin ist; nach vorherigem Auschecken wird die Erinnerung nicht zugestellt. Es gibt keinen automatischen Check-out. Für die interne Zustellung enthält der Supabase-Auftrag Gruppen-ID, Arbeitszeitdatensatz-ID und Empfänger-ID; die Push-Nutzlast enthält Typ, Gruppen-ID und Arbeitszeitdatensatz-ID. Die Edge Function lädt die aktuellen Push-Geräte und deren Zustelltoken und Sprache. Firebase Cloud Messaging erhält den Geräte-Token, diese Routing-Nutzlast und einen neutralen lokalisierten Titel und Nachrichtentext. Bei Apple-Geräten leitet Firebase die Push-Mitteilung über Apple Push Notification service weiter. Der sichtbare Push-Text enthält weder Name noch Pausendauer, Überschreitungsstatus oder konkrete Arbeitszeiten.
Die an Firebase Cloud Messaging beziehungsweise Apple Push Notification Service übermittelten Push-Texte enthalten keine Diagnose, Krankheitsdetails, Notizen oder Gründe. Die Nutzlast enthält nur die für die Zuordnung nötigen Routingdaten; weitere Inhalte werden erst nach einer autorisierten Backendabfrage geladen. Ungültige Gerätetokens werden entfernt, und beim Abmelden wird das Gerät für Push abgemeldet. Push kann außerdem in den Geräteeinstellungen deaktiviert werden.
Die freiwillige Geburtstagsfunktion speichert nur Tag und Monat, nicht das Geburtsjahr. Sie ist standardmäßig nicht sichtbar und wird je Arbeitsgruppe bewusst aktiviert. Nichtnutzung hat innerhalb der App keine Nachteile. Die Freigabe kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft deaktiviert werden. Die Angabe wird nur für die Geburtstagsanzeige in der ausgewählten Gruppe verwendet.
7. Premium und Käufe
Soweit Premium- oder Teamkapazitätsabonnements über den Apple App Store oder Google Play angeboten und abgeschlossen werden, verarbeitet der jeweilige Store Zahlungsdaten in eigener Verantwortlichkeit; wir erhalten keine vollständigen Karten- oder Bankdaten. Für die Premiumberechtigung verarbeitet RevenueCat insbesondere die interne Benutzer-ID als App User ID, Produkt-ID, Berechtigung (Entitlement), Store, Abo-Status, Kauf- und Ablaufzeitpunkt sowie technische Ereignisse. Diese Angaben bestimmen auch die zulässige Teamkapazität. Bei einer erfolgreichen Kontolöschung wird die Löschung des zugehörigen RevenueCat-Kundendatensatzes serverseitig angefordert. Das Löschen des Schwarzes-Brett-Kontos beendet ein Store-Abonnement jedoch nicht automatisch; ein bestehendes Abonnement muss im jeweiligen Store verwaltet oder gekündigt werden. Rechtsgrundlage für die eigene Vertrags- und Abonnementverwaltung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO; für Fehler- und Missbrauchsprävention kann zusätzlich Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gelten.
8. Dienstleister und Empfänger
- Supabase: Authentifizierung, Datenbank, APIs, Echtzeitfunktionen, Edge Functions, Sicherheitsprotokolle und Backups; primäre Projektdaten in der Region Frankfurt.
- Twilio: Versand von Konto- und Sicherheits-E-Mails über die Twilio Email API sowie SMS für Bestätigung, Wiederherstellung und Zwei-Faktor-Authentifizierung; Telekommunikationsanbieter können am SMS-Versand beteiligt sein.
- Google Firebase Cloud Messaging: Push-Zustellung; Firebase wird nicht als App-Datenbank oder App-Authentifizierung verwendet.
- Apple Push Notification Service: Push-Zustellung an Apple-Geräte.
- RevenueCat: Soweit Store-Abonnements angeboten und genutzt werden, Verwaltung von Premiumberechtigungen und Abonnementstatus.
- Apple und Google: App-Vertrieb sowie – soweit verfügbar und genutzt – In-App-Käufe und Abonnementverwaltung in eigener Verantwortlichkeit. Die Anmeldung über Apple oder Google ist aktuell nicht aktiv.
Einige Anbieter oder Unterauftragnehmer können Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten, insbesondere in den USA. Soweit eine solche Drittlandübermittlung stattfindet, darf sie nur erfolgen, wenn die Voraussetzungen des Kapitels V DSGVO erfüllt sind, insbesondere aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses oder geeigneter Garantien wie den Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.
9. Speicherdauer
Die verantwortliche Organisation legt für betriebliche Nachweise den jeweils erforderlichen Zweck und die passende Frist fest. Die App bietet dafür für verknüpfte betriebliche Nachweise eine rollierende Frist von zwei Jahren oder – bei dokumentierter Begründung – sechs, acht oder zehn Jahre ab Ende des Kalenderjahres an. Diese Auswahl ist keine pauschale gesetzliche Aufbewahrungspflicht und muss für die betroffenen Dokumentarten und den jeweiligen Betrieb passen. Die neuen Pausenangaben unterliegen denselben Aufbewahrungs- und Löschregeln wie der jeweilige Dienstplan- oder Arbeitszeitdatensatz; für sie wurde keine eigene Frist ergänzt. Ausschließlich erledigte Tauschanfragen, die ausdrücklich als reine Planung bestätigt wurden, können optional nach 90 Tagen bereinigt werden.
Eine dokumentierte Löschsperre mit Grund und Enddatum kann die Bereinigung betrieblicher Nachweise aufschieben. Sie verlängert nicht automatisch die getrennte Frist für private Krankheitsklassifikationen. Ein Löschjournal kann Kennungen, betroffene Tabelle, Zeitpunkt und Umfang einer Bereinigung enthalten, nicht jedoch die ursprünglichen Inhalte. Die automatische Bereinigung betrieblicher Daten ist derzeit nicht aktiviert; eine eingestellte Frist löst daher aktuell nicht automatisch deren Löschung aus.
- Konto- und Profildaten grundsätzlich bis zur Kontolöschung.
- Betriebliche Dienstplan-, Arbeitszeit-, neutrale Abwesenheits-, Lohn- und Auditdaten nach den von der verantwortlichen Organisation festgelegten, rechtlich zulässigen Fristen.
- Krankheitsklassifikationen bis zum Ablauf der von der Organisation bestätigten Frist, berechnet ab Ende der Abwesenheit.
- Push-Registrierungen bis Abmeldung, Deaktivierung, Kontolöschung oder technischer Ungültigkeit.
- Geburtstagsangaben bis zur Deaktivierung oder Kontolöschung.
- Supportdaten bis zum Abschluss der Anfrage und darüber hinaus nur bei gesetzlichen oder berechtigten Nachweisgründen.
- Abonnement- und Transaktionsnachweise im für Vertragsabwicklung und gesetzliche Pflichten erforderlichen Umfang.
Temporäre Export-Snapshots und zugehörige Metadaten können nach ihrem Ablauf entfernt werden. Produktive Daten und Sicherungskopien werden getrennt behandelt: Eine Löschung im aktiven Datenbestand entfernt Kopien aus Backups nicht sofort. Für Backups und Point-in-Time-Recovery ist derzeit keine bestätigte maximale Aufbewahrungsdauer festgelegt; Kopien laufen nach den technischen Zyklen der Anbieter aus. Eine externe Sicherung, die eine Organisation selbst anlegt oder über eine von ihr ausgewählte Teilen-App speichert, verwaltet die Organisation selbst.
10. Kontolöschung
Die App bietet eine serverseitige Kontolöschung nach einer frischen Zwei-Faktor-Bestätigung. Sie kann zunächst blockiert werden, solange offene Arbeitszeiten, eine laufende Abo-Verantwortung oder ein nicht extern gesichertes Gruppenarchiv bestehen. Eine Reservierung verhindert, dass während des Löschvorgangs neue betriebliche Verpflichtungen angelegt werden. Vor dem Löschen muss eine alleinige Gruppenleitung die Übergabe annehmen lassen oder die Gruppe geordnet schließen und die Archivverantwortung klären. Push-Registrierungen, Geburtstagsangaben, private Krankheitsklassifikationen und Mitgliedschaften werden entfernt, persönliche Freitexte in eigenen Abwesenheits- und Tauschanfragen gelöscht oder neutral ersetzt und der Profilname durch eine neutrale Löschkennzeichnung ersetzt. Außerdem wird die Löschung des zugehörigen RevenueCat-Kundendatensatzes angefordert.
Historische betriebliche Datensätze können im rechtlich erforderlichen Umfang fortbestehen, auch wenn dein Zugang zur aktiven Gruppe beendet ist. Interne Benutzer-IDs können darin vorübergehend pseudonymisiert erhalten bleiben und sind nicht automatisch anonym. Ein Gruppenarchiv wird erst nach bestätigter externer Sicherung und einer anschließenden Übergangszeit von mindestens 30 Tagen zur endgültigen Bereinigung freigegeben; Abo-Restzeiten oder eine Löschsperre können diesen Zeitraum verlängern. Ohne bestätigte Sicherung bleibt das Archiv erhalten. Einzelheiten und die externe Löschmöglichkeit findest du unter Konto löschen.
11. Pflicht zur Bereitstellung, Profiling und Sicherheit
Als erforderlich gekennzeichnete Angaben werden für Registrierung, Anmeldung, sichere Kontonutzung und die jeweils verwendeten Kernfunktionen benötigt. Ohne diese Daten kann das Konto beziehungsweise die betreffende Funktion nicht oder nicht vollständig bereitgestellt werden.
Die Geburtstagsfunktion ist freiwillig; ihre Nichtnutzung hat innerhalb der App keine Nachteile. Push-Benachrichtigungen sind technisch optional. Werden sie deaktiviert, erscheinen keine Push-Hinweise auf dem Gerät; die Inhalte können weiterhin nach dem Öffnen der App abgerufen werden.
Die QR-Arbeitszeiterfassung ist für die Einrichtung eines Kontos und die allgemeine Nutzung von „Schwarzes Brett Dienstplan“ technisch nicht erforderlich. Soweit eine Organisation die Funktion im Beschäftigungsverhältnis einsetzt, bestimmt sie, ob und auf welcher rechtlichen Grundlage Beschäftigte die Funktion verwenden müssen. Die Organisation muss dabei insbesondere Erforderlichkeit und Beteiligungsrechte prüfen.
JEL verwendet App- und Beschäftigtendaten nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen zu Werbe- oder Bewertungszwecken. Die App enthält kein Werbe-SDK; es gibt keine Werbung, kein eigenes Werbetracking und keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung.
Zum Schutz der Daten nutzen wir unter anderem HTTPS, verschlüsselte Sitzungsspeicherung auf dem Gerät, Zwei-Faktor-Authentifizierung, rollen- und gruppenbasierte Datenbankzugriffe, Row Level Security, begrenzte Push-Inhalte, serverseitige Berechtigungsprüfungen und Sicherheitsprotokollierung. Kein Verfahren kann absolute Sicherheit gewährleisten.
12. Deine Rechte
Du hast nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Anfragen sendest du an Jel.Support@jellyfishcloud.de.
Betrifft eine Anfrage Daten, für die eine Organisation verantwortlich ist, leiten wir sie erforderlichenfalls weiter oder unterstützen die Organisation.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für unseren Sitz ist insbesondere die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zuständig.
13. Minderjährige
Die App ist ein Werkzeug für Arbeits- und Teamorganisation und richtet sich nicht gezielt an Kinder. Setzt eine Organisation die App für minderjährige Beschäftigte oder Auszubildende ein, muss sie die besondere Schutzwürdigkeit, Informationspflichten und die rechtlichen Voraussetzungen des konkreten Einsatzes prüfen.
14. Änderungen
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich Funktionen, Dienstleister oder rechtliche Anforderungen ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter dieser Adresse und aus der App erreichbar.
